Die betriebliche Altersversorgung über Honorartarife – mittelständische Unternehmen setzen verstärkt auf unabhängige Finanzberatung in der BAV Beratung ihrer Mitarbeiter.

FOCUS-Online-Experte Thomas Lau: Investieren in Schwellenländer „Anlegen wie Mark Mobius ist gar nicht so einfach“
9. Dezember 2018

Gute Mitarbeiter zu finden und sie langfristig an das Unternehmen zu binden erfordert innovative Vergütungsansätze mit modernen Betriebsrentenlösungen. Auf Grund der aktuellen Entwicklungen durch die Einführung des neuen Betriebsrentenstärkungsgesetzes Anfang 2019 müssen Betriebe sich gemäß den veränderten Spielregeln in der BAV neu aufstellen. Hier kommt der Service einer unabhängigen Finanzberatung ins Spiel, die innovativ bei den Anpassungen an die neuen gesetzlichen Regelungen berät und durch das Outsourcing die Ressourcen in der Personalabteilung schont.

Betriebliche Altersversorgung Mitarbeiter

Nutzt ein Arbeitnehmer eine Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung oder Pensionskasse, so muss der Arbeitgeber in Zukunft einen pauschalen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent leisten, soweit er durch diese Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Dies betrifft zunächst alle ab dem 01.01.2019 neu abgeschlossenen Entgeltumwandlungsvereinbarungen. Für bestehende Altverträge mit einem früheren Abschlussdatum tritt diese Regelung erst ab dem 01.01.2022 in Kraft.

Des Weiteren wurde der steuerliche Höchstbetrag nach § 3 Nr. 63 EStG von 4 Prozent auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) erweitert, wobei der bisherige steuerfreie Erhöhungsbetrag von 1.800 Euro entfällt. Sozialabgabenfrei bleiben nach wie vor Dotierungen bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze, das sind 3.216 Euro oder monatlich 268 Euro für das Jahr 2019.

Das Thema private Altersversorgung spielt für die Mitarbeiter eine immer wichtigere Rolle gerade auch im Hinblick darauf, dass bei der finanziellen Bildung noch ein großer Nachholbedarf besteht. Verantwortungsvolle Unternehmen und Personalchefs setzen bei ihrem Angebot „Finanzielle Bildung und betriebliche Altersversorgung“ deshalb verstärkt auf eine unabhängige Finanzberatung ihrer Mitarbeiter durch Honorarberater. Das Unternehmen investiert in externe Beratungsdienstleistung und erhält damit wertvolle Mehrwerte für den Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte gegenüber ihren Mitbewerbern. Die Personalabteilung wird zudem deutlich entlastet. Finanzielle Beratung und Aufklärung, Honorartarife statt Verkaufsveranstaltungen von Produktanbietern, sind die Grundpfeiler für eine hohe Zufriedenheit bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und sorgen für ein gutes Betriebsklima.

Folgende Vorteile ergeben sich für den versorgungsberechtigten Mitarbeiter:

  • Die persönliche Einzelsituation kann in der Beratung individueller berücksichtigt werden
  • Die Ermittlung für den persönlichen Finanzbedarf im Alter kann genauer definiert werden
  • Bestehende Altersversorgungsverträge können kritisch überprüft und Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden
  • Aufklärung über Kapitalmärkte sorgt für einen größeren Spielraum bei den finanziellen Entscheidungen für die Altersversorgung

Honorartarife für die betriebliche Altersversorgung

Bei der Umsetzung der betrieblichen Altersvorsorge stehen äußerst kostengünstige Vorsorgeprodukte – Honorartarife auch Nettotarife genannt– zur Verfügung. Die Kosten sind heute eines der wesentlichsten Qualitätsmerkmale bei der Altersvorsorge. Wer am meisten von seiner betrieblichen Altersvorsorge profitieren möchte, muss daher die Kostenstruktur seiner Altersvorsorge so gering wie möglich halten. Dies geht am besten nur bei den genannten Nettotarifen, die ohne jegliche Provisionen auskommen.

Das betrifft einmal die Abschlussprovisionen für den Vertrieb und zum zweiten, die Betreuungsprovisionen, die normalerweise für die laufende Vertragsbetreuung in den Produkten einkalkuliert sind.

Nettotarife im Vergleich zu Provisionstarifen

Bei einem Nettotarif wird der betriebliche Versicherungsvertrag provisionsfrei vermittelt und ist dadurch in allen Kostenpunkten günstiger als ein Provisionstarif:

Abschlussprovision (AP) – bei Nettotarifen wird den monatlichen Einzahlungen keinerlei Provision abgezogen. Besonders wichtig auch bei Dynamiken, wo sonst immer wieder neue AP Kosten entstehen

Laufende Provisionen – die laufende Provision in Form von Bestandsgeld fällt bei Nettotarifen ganz weg, so dass damit auch die laufenden Verwaltungskosten beim Versicherer geringer ausfallen.

Fixe Verwaltungskosten – die jährlichen fixen Verwaltungskosten bei einem jährlichen Beitrag von 3.216€ liegen bei Nettotarifen bei etwa 70-100 Euro, während sie bei Provisionstarifen zwischen 120-240 Euro liegen können.

Folgendes Beispiel vergleicht die anfallenden Kosten einer Direktversicherung über eine ETF Fondpolice mit Beitragsgarantie:

Jährlicher Beitragsaufwand 3.216€, Laufzeit 37 Jahre, versicherte Person 30 Jahre

Jährliche Kosten des Versicherers incl. Verwaltung: 84,26€ im Nettotarif gegenüber 132,48€ im Provisionstarif

Auswirkungen auf das Ergebnis

Mögliche Renten und Ablaufleistung bei Kapitalwahl bei angenommenen 5% Wertentwicklung:

Rente und Barwert

Beim Nettotarif ergibt sich daraus eine mögliche Monatsrente von 802,41€  oder eine mögliche Ablaufleistung von 273.846€

Beim Provisionstarif  dagegen nur eine Monatsrente von 717,04€, also 85,37€ weniger oder eine mögliche Ablaufleistung von 244.711€, also weniger 29.135€! Bei Dynamikeinschlüssen werden diese Werte noch weiter steigen, so dass Honorartarife immer die beste Alternative darstellen.

 

Die Aixpertio Honorarberatung aus Aachen hat sich seit vielen Jahren auf die Konfiguration und Implementierung von BAV Lösungen in mittelständischen Unternehmen spezialisiert und sorgt so für große Transparenz in allen Prozessen- von der Erstellung einer Versorgungsordnung durch angeschlossene Spezialisten bis zu Einzelberatungen der versorgungsberechtigten Mitarbeiter. www.aixpertio.de