Die Psychologie bei Finanzentscheidungen

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Die Psychologie bei  Finanzentscheidungen spielt eine sehr wichtige Rolle für den Erfolg einer Geldanlage.

Die Psychologie bei Finanzentscheidungen

Meist sind Anleger überzeugt, dass sie ihre Investmententscheidung primär rational treffen, doch spätestens seit die verhaltenswissenschaftliche Finanztheorie ihre Erkenntnisse kommuniziert, ist bekannt, dass auch emotionale Prozesse im Anlegergehirn maßgeblich an Kauf- und Verkaufsentscheidungen beteiligt sind. Gefühle und Emotionen sind jedoch oft nicht hilfreich bei der Geldanlage. Oftmals resultieren typische Anlegerfehler aus diesen unbewussten emotionalen Vorgängen, wie etwa Untersuchungen der Universität Mannheim und zahlreiche psychologische sowie neurowissenschaftliche Befunde bestätigen.

Beispielsweise lassen sich viele Investoren von einer bestimmten Marktphase anstecken, sie folgen dem Herdentrieb und/oder blenden negative Informationen aus, die ihrer Meinung nicht entsprechen.

Typische Entscheidungsfehler sind etwa laut dem promovierten Psychologen Hans-Georg Häusel:

  • Der „Autoritätsfehler“: Anleger glauben eher an Informationen, die „anerkannte“ Experten vermitteln, als an jene von unbekannten Beratern.
  • Der „Herdenfehler“: Anlagen, über die sich mehrere Analysten positiv äußern, werden von Investoren ungeprüft übernommen.
  • Der „Glaube-an-die Zahl-Fehler“: Anlagen, die mit scheinbar hoher mathematischer Genauigkeit ihre Performance für die nächsten Jahre prognostizieren, erfreuen sich besonderer Beliebtheit, selbst wenn diese Rechnungen völliger Unsinn sind.

Unsere tägliche Beratungspraxis zeigt, dass viele Anleger ihre eigene tatsächliche Risikobereitschaft falsch einschätzen. Eine fehlerhafte Bestimmung der Risikobereitschaft kann jedoch fatale Folgen für den Anleger haben. Um die Beurteilung der Risikobereitschaft zu ermitteln, nutzen wir ein fundiertes Verfahren von FinaMetrica zur Messung der finanziellen Risikobereitschaft. Der psychometrische Fragebogen von FinaMetrica ist wissenschaftlich fundiert und langjährig erprobt. Er bildet den Kern unseres Beratungsprozesses. Die finanzielle Risikobereitschaft wird damit unabhängig von Erfahrung und speziellem Fachwissen erfasst. So können wir uns auf das Ergebnis der Auswertung verlassen und damit eine geeignete Anlagestrategie definieren.

Eine sorgfältige Analyse der Risikobereitschaft  befä­higt somit den Anleger, mehr Verant­wor­tung für seine Entschei­dung zu über­nehmen.

Unser Tipp:

Bestimmen Sie als erstes Ihre Risikobereitschaft. Damit können Sie bestehende Finanzentscheidungen überprüfen und fundierter neue Investments tätigen. Mehr dazu erfahren Sie gerne persönlich. Nutzen Sie unser kostenloses Erstgespräch oder fordern Sie weitere Informationen an.

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